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Der
traumhafte Wüstensee „Um El Ma“
(Mutter des Wassers) liegt wie eine Insel
im Ozean mitten im riesigen Dünenmeer
von Ubari / Libyen. |
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Grandiose
Dünenlandschaften wie aus dem Bilderbuch
erstrecken sich in Libyen über hunderte
von Kilometern. |
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In
den kühlen Nächten der Sahara leuchtet
der prachtvolle Sternenhimmel über unserem
Lager im Freien. |
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Ghadames
ist ohne Zweifel die schönste Oase Libyens.
Doch die liebevoll restaurierte Altstadt ist
heute verlassen. Bei einem Rundgang in den
labyrinthartigen, teilweise dunklen Gängen
ist ein Führer sehr anzuraten, ohne diesen
würden wir wohl nie wieder herausfinden. |
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Ganz
im Südenwesten Libyens erhebt sich das
Akakus-Gebirge. Es ist eine Landschaft wie
kurz nach der Erschaffung der Welt. Riesige
Felsbögen, steinerne Pilze, Täler
gefüllt mit goldgelbem Sand – ein
Naturschauspiel von unheimlicher Schönheit. |
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Wir
besuchen unseren alten Bekannten, den Tuareg
Baka, der hier im Akakus mit seiner Familie
lebt. Er hat immer Zeit für eine Teepause
und erzählt uns, dass es letztes Jahr
das erste Mal seit sechs Jahren wieder geregnet
hat. |
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Das
Hoggar-Gebirge in Algerien entstand vor 60
Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität.
Die Erosion hat hier ein Meisterwerk vollbracht
und eine wunderbare Landschaft geschaffen.
Türme und Zinnen aus Basaltgestein bilden
hier eine bizarre Kulisse. Während weiche
Gesteine der Erosion zum Opfer fielen, haben
ehemalige Schlotfüllungen einstiger Vulkane
die Zeit überdauert. |
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Mit
unserem für den harten Einsatz in der
Wüste selbst umgebauten Land Rover und
einem Schlauchboot sind wir in der unendlichen
Weite der Sahara unterwegs. |
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In
Agadaz (Niger) können wir uns gut für
die grosse Reise Richtung Tschad mit allen
nur erdenklichen Waren eindecken, oder uns
auch mal im Skishop nach den neusten Modellen
erkundigen! |
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Das
Air-Gebirge (Niger) ist Hauptsiedlungsgebiet
der Tuareg. Gerade hier hat sich ihre traditionelle
Lebensweise erhalten. Sie führen ein
einfaches und beschauliches Leben, doch in
ihren Gesichtern spiegeln sich Freude und
Zufriedenheit. |
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Die
Dünen von Temet gehören zu den höchsten
der Sahara und sie erreichen eine Höhe
von bis zu 300 Meter. |
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Am
östlichen Rand des Air-Gebirges hat der
stete Nord-Ost-Passat diese gigantischen Sandmassen
aufgestaut. Dahinter beginnt die Ténéré-Wüste
– die Tuareg nennen sie „das Land
da draußen“. |
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Die
Ténéré-Wüste umfasst
ein Gebiet von ca. 1 Million Quadratkilometer,
ein fast wasserloser Raum, flach wie eine
Scheibe. Keine Grenze für das Auge, der
Blick verliert sich in den Weiten des Horizonts. |
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Seit
Jahrhunderten durchqueren die Tuareg mit ihren
Karawanen diese Ödnis, die so öd
ist, dass nicht einmal die Kamele Futter finden.
Das Ziel der Karawanen sind die entlegenen
Oasen Fachi und Bilma. Hierher kommen die
Tuareg, um Salz zu holen und bringen Hirse
und Gegenstände für den täglichen
Gebrauch in die Salinenoasen. Es ist ein uralter
Tauschhandel, der bis heute funktioniert. |
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Wir
haben einen Paraglider mit Hilfsmotor dabei,
so können wir die geheimnisvolle verlassene
Ruinenstadt Djado aus der Luft fotografieren.
Aber das Paragliden in der Sahara ist keine
einfache Sache. Der Wind ist oft zu stark,
böig und sehr unberechenbar. Beim zweiten
Startversuch verfängt sich der Schirm
im scharfkantigen Geröll und hat bereits
einen Meter langen Riss, den wir von Hand
nähen müssen! |
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Spektakuläre
Luftaufnahme der sagenumwitterten Oase Djado |
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Wir
fahren von Agadem 700 km querfeldein in Richtung
Osten durch ein völlig menschenleeres
Gebiet und überqueren dabei die unmarkierte
Grenze zum Tschad. In dieser Abgeschiedenheit
gibt es keine Grenzstation und so stellen
wir als Grenzmarkierung unser unterdessen
leeres Dieselfass auf. Es werden wohl einige
Jahre vergehen, bis hier wieder jemand vorbeikommt!
Wir dürfen gespannt sein, wie die Beamten
auf unsere ungewöhnliche Reiseroute reagieren,
wenn wir uns bei der ersten Polizeistation
im Tschad vorstellen werden ... |
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Unterwegs
treffen wir einige Toyota-Pickups, die voll
beladen mit Schmuggelwaren aus Libyen Richtung
Süden unterwegs sind. Von ihnen können
wir noch viel lernen, wie man ein Auto richtig
packt! |
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Trou
de Natron, Tibesti/Tschad. Das Tibesti-Gebirge
gehört zu den interessantesten Gebiete
der Sahara und zugleich ist es auch wegen
den andauernden Tubu-Rebellionen und den Landminen
eines der schwierigsten zu erreichende Reiseziele.
Auf unserer letzten Tschad-Reise war es leider
für uns nicht möglich, ins Tibesti
zu reisen, denn Tubu-Rebellen kontrollierten
zu dieser Zeit die ganze Region. Zu unserem
Glück waren wir bereits 1997 von Libyen
aus bis zum ‚Trou de Natron’ vorgestossen,
um dieses umkämpfte Gebiet zu fotografieren. |
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Die
Landschaft um den Wüstensee Qunianga
Kebir (Tschad) kann nur als absolut traumhaft
bezeichnet werden. |
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Wie
auf einem fremden Planeten präsentiert
sich die Gegend rund um den Qunianga Serir-See
(Tschad). Aus diesem See ragen drei schroffe
Inseln, die an Schornsteine versunkener Schiffen
erinnern. |
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Man
sollte auf Sahara Reisen immer ein Schlauchboot
dabei haben! So können wir mit unserem
Gummiboot bequem die Insel erreichen und uns
auf die Suche nach möglichen Hinterlassenschaften
einstiger Bewohner machen. Was werden wir
wohl entdecken? |
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Das
wild zerklüftete Ennedi-Gebirge ist ein
mächtiges vielstöckiges Gebirgsplateau
und seine Existenz ist in Europa nahezu unbekannt. |
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Das
Ennedi ist nicht nur ein fast unzugängliches
Reiseziel, es ist auch weitgehend von den
Einflüssen des modernen Lebens unberührt.
Dort hat sich das Leben der archaischen, zähen
Tubu-Nomaden seit vielen Jahrhunderten kaum
verändert. |
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Unser
Ziel im Ennedi ist der Canyon von Archei.
In diese tiefe Schlucht bringen die Tubu ihre
Kamelherden um sie an den Wasserbecken zu
tränken. Als wir in die Schlucht eindringen
hallt uns ein urchiges Stöhnen und Seufzen
entgegen.
Wir sind hier auf der Suche nach den letzten
Wüstenkrokodilen der Sahara ... |